3 Kommentare zu “Julia-Nora Lorenzen | Weinhof Juno”

  1. Uwe Schlieder

    Feb 17th, 2011

    Liebe Julia,

    viel Erfolg und Spaß bei der Ausübung Deiner Leidenschft und Berufung….freue mich schon, das erste Fläschlein Deines neuen Jahrgangs genießen zu dürfen :-)

    Ein schönes Motto….Wein vom Weinhof Juno müsste man sein….

    Liebe Grüße aus Geisenheim

    Uwe

  2. Peter Ritzmann

    Jun 11th, 2011

    Hallo Frau Ju-No Lorenzen,

    Habe Ihren Bericht in der Zeitschrift “Ladies Drive” gelesen und bin gespannt auf Ihren neuen Zweigelt aus dem Thurtal. Bitte informieren Sie mich, wann die Degustation stattfindet.
    Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

    Ihr Garagist und Zweigelt-Liebhaber ganz in Ihrer Nähe!

    Peter Ritzmann
    Garage Peter Ritzmann AG
    Schaffhauserstrasse 62

  3. Rhaue, Reinhard

    Okt 23rd, 2011

    Zweigelt Selektion mit Julia Lorenzen
    Seit meiner Kindheit weiß ich, dass die Ernte von Weintrauben eine spannende Angelegenheit ist und hier die Basis für ein gutes Endprodukt gelegt wird. Dass man aber mit zwei mal zwei fachkundigen Augen und zwei Traubenscheren so viele Stunden aufwendet, um 300kg makellose Zweigelt-Beeren zu ernten, war für mich neu. Dass man wartet, bis sich auch die letzten Nebelschleier aufgelöst haben, damit keine externe Feuchtigkeit die Konzentration der Inhaltsstoffe verdünnt und jede, auch noch so wunderschöne Traube überprüft wird, ob sich nicht doch eine von Fäulnis befallene Beere in ihr befindet. Was für ein Aufwand! Selbst edelfaule Beeren, die bestimmt einen hochwertigen Rosé ergeben oder einen Schillerwein veredelt hätten, landeten nicht in Kiste 2, sondern auf dem Boden. So wurden an diesem Tag auch die kleinen Bodenbewohner des Burghofes in Ossingen bei Schaffhausen und die geflügelten Gäste glücklich.
    Als die Sonne ihre Tagesbahn beendet hatte und ich schon längst wieder an meinen Unterrichtsvorbereitungen saß, schaute sich Julia Lorenzen detektivisch im Licht der Lampen das Ergebnis unserer Auslese an und prüfte, ob wir nicht doch eine Beere übersehen hatten, die nicht in ihren Zweigelt gehört.
    Erst dann brachte sie die weiteren Veredelungsschritte auf den Weg.
    Nun sitze ich in Kairo und denke darüber nach, wie in ihrem Keller noch immer die Maischegärung im Gange ist, damit auch jedes noch so versteckte Farbpigment aus der Schale gelöst wird.
    Der Schweizer Winter wird kommen und wieder gehen, bis sie mit sich selbst und ihrem Werk zufrieden ist, für das es sicher nur ein Attribut gibt: Hervorragend!


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